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	<title>AUF&#62;RICHTUNG E. V. - Initiative zur Insolvenzbewältigung</title>
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	<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:17:50 +0000</pubDate>
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		<title>Neue Kultur des Umgangs mit Fehlern und Scheitern</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/08/28/neue-kultur-des-umgangs-mit-fehlern-und-scheitern/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles | Termine | Infos]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland 22.bis 23. Oktober 2010
"Aus Schaden klug werden"
Weitere Informationen finden Sie in diesem Beitrag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Die Tagung passt sehr gut zu den Themen, die uns hier in der Auf&gt;Richtung, insbesondere am Gruppenabend, beschäftigen.</p>
<blockquote><p>Fehlentscheidungen, geschäftliche Pleiten, abgebrochene Ausbildungswege, missglückte Karrieren – all das gehört zum Lebensalltag. Doch wer scheitert, trifft selten auf Verständnis, insbesondere im Wirtschaftsleben. Es scheint, als herrsche mancherorts das Dogma von der „Null-Fehler-Toleranz“. &#8230;&#8230;.<br />
Die Tagung befasst sich kritisch mit den Wurzeln einer öffentlichen Moral, die Misserfolg zu individuellem Schicksal erklärt. Gibt es Auswege aus der verbreiteten Unfähigkeit, Fehler und Scheitern als menschliche Möglichkeiten zu akzeptieren?</p>
</blockquote>
<p>Die Tagung, die in Bonn stattfindet, ist für jede Frau, jeden Mann zugänglich. Besonders willkommen sind Menschen, die persönlich von Insolvenz betroffen sind.</p>
<blockquote><p>Zur Tagung werden u. a. über Selbsthilfe-Initiativen auch Insolvenz-Betroffene eingeladen. Personen, die selber akut in ein Insolvenzverfahren verwickelt sind, sollen die Gelegenheit zu anonymer Teilnahme erhalten. Ihre Anmeldedaten werden nur zu Buchhaltungszwecken  intern verwendet und bleiben unter Verschluss. Wer anonym teilnimmt, wählt für die Dauer der Tagung einen Tagungsnamen (Pseudonym).</p>
</blockquote>
<p><a href="http://blog.auf-richtung.de/wp-content/uploads/2010/08/eair_38_druckversion.pdf">Die vollständige Tagungsausschreibung</a> können Sie hier herunterladen oder direkt von der <a href="http://www.ev-akademie-rheinland.de/akademie/Tagungskalender_Scheitern_Neubeginn.php" target="_blank">Internetseite der Akademie</a>.</p>
<p>Wir würden uns freuen Sie dort zu treffen!</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittwoch, 01.September Gruppentreffen &#124; Stress und die Folgen</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2009/06/10/neue-termine-fur-die-nachsten-offenen-arbeitstreffen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 10:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles | Termine | Infos]]></category>

		<category><![CDATA[Gesprächskreise]]></category>

		<category><![CDATA[Krank durch Insolvenz]]></category>

		<category><![CDATA[Bewältigungsstrategien]]></category>

		<category><![CDATA[Krisenbewältigung]]></category>

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		<description><![CDATA[- Mut zu neuen Schritten - mit Zuversicht in die Zukunft -
Wir laden Sie zu unseren Gruppentreffen zu psychodynamischen Fragen im Zusammenhang mit Scheitern und Wieder-Aufstehen ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Männer und Frauen, die von Insolvenz betroffen sind, treffen sich etwa alle 2 Wochen zu einem Arbeitstreff. Dort besteht Gelegenheit zum Austausch mit anderen Betroffenen und Fachleuten.</p>
<h3 style="text-align: center;">Thema unseres Treffens<br />
am Mittwoch, 01. September um 18 Uhr ist:</h3>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #660033; font-size: 38px;">Was man über Stress und seine Folgen wissen sollte!</span></h3>
<p><strong></strong><strong>Herr Diplom-Psychologe Schmid aus Bad Kreuznach wird als unser Gast ein kurzes Referat mitbringen und auch für Fragen zur Verfügung stehen. </strong></p>
<p><strong>Außerdem werden wir, das bekannte Team, auf Ihre aktuellen Anliegen eingehen.</strong></p>
<p>Der nächste Termin ist am</p>
<ul>
<li>Mittwoch, 15. September 2010 um 18 Uhr</li>
<li><strong>weitere Termine<a href="http://blog.auf-richtung.de/kurse/" target="_blank"> finden Sie hier</a></strong></li>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Veranstaltungsort</strong></p>
<address><strong>Gemeindezentrum der Lukas-Kirchengemeinde<br />
Hintere Grabenstr. 6 | Bad Kreuznach-Winzenheim.</strong></address>
<p><strong>Jede und jeder Betroffene und Interessierte ist uns willkommen.</strong><br />
Für die Teilnahme erbitten wir eine Spende von ca. 5,- € pro Person.<br />
Dem Presbyterium der Lukasgemeinde danken wir herzlich für die Unterstützung.</p>
<h3>Kontakt</h3>
<address>Auf&gt;<strong>Richtung</strong> e. V.<br />
Mannheimer Straße 254 a<br />
55543 Bad Kreuznach<br />
Tel. +49.671.794960<br />
<a title="E-Mail schreiben an Auf&gt;Richtung e. V." href="mailto:info@auf-richtung.de">info@auf-richtung.de</a><br />
</address>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Scheitern &#124; Fluch oder Chance</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/08/15/scheitern-fluch-oder-chance/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Bewältigungsstrategien]]></category>

		<category><![CDATA[Chance]]></category>

		<category><![CDATA[Fehlerfreundlichkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Dinge quälen uns besonders, wenn wir gescheitert sind. Die Scham, versagt zu haben und die Idee, selbst schuld zu sein. So auch nach Insolvenz, egal, ob wir direkt betroffen sind oder indirekt. Es trifft Schuldner und Gläubiger, Angehörige und Angestellte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für Außen Stehende nur schwer nachzuvollziehen ist, sind die Sebst-Vorwürfe der passiv Betroffenen, der Angehörigen, der Angestellten, der Gläubiger. Wir kennen das auch von Opfern von Grenzüberschreitung, von Gewaltopfern.</p>
<p>Gegen Scham und Schuldgefühle hilft kein vernünftiges Argument. Nur wenn wir sie als verständliche Reaktionen auf das Geschehen akzeptieren, haben wir eine Chance, sie zu bewältigen. Das setzt aber voraus, dass wir Fehler als normalen Teil menschlichen Handelns akzeptieren.</p>
<p>In der Kultur, in der wir leben, gilt jedoch, dass Fehler unbedingt zu vermeiden sind. „Mach bloß keine Fehler!“ So haben wir es von Kindheit an gelernt! „Schäm dich!“ Auch das gehört dazu. Wer Fehler macht, ist dumm, unaufmerksam oder gar bösartig. „Ab in die Ecke!“ Dass Fehler auch Lernchancen sind, ist weitestgehend unbekannt oder wenig akzeptiert.</p>
<p>Im Gegensatz dazu steht, dass die großen Religionen, die unserer Kultur zugrunde liegen, <a href="http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/05/peinlich-genau-oder-mutig-fehler-gemach/" target="_blank">Fehlerfreundlichkeit</a> als Ausdruck von Menschenfreundlichkeit lehren. Die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen statt zu verzweifeln und die Fähigkeit zu vergeben, auch sich selbst zu vergeben, statt zu hassen und sich selbst mit Vorwürfen zu zerstören, sind hohe Tugenden!</p>
<p>“ Sündige tapfer, aber glaube tapferer!”, so Luther zu Melanchthon.</p>
<p>Hier könnte man sagen:</p>
<p><strong>„ Mutig das Scheitern riskieren, aber noch mutiger aufstehen und das Beste daraus machen!“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das neue P-Konto - Ein Muster ohne Wert?</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/08/12/das-neue-p-konto-ein-muster-ohne-wert/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Coenen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 01. Juli diesen Jahres ist ein neues Gestz in Kraft getreten, welches das Problem der Kontenpfändung beseitigen soll. Statt aufwendiger Rennerei zum Gericht kann das Problemmit einem Antrag bei der eigenen Bank beseitigt werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt die Situation nicht? Erst wird mein Gehalt bei meinem Arbeitgeber gepfändet. Der zahlt den pfändbaren Anteil an den Gläubiger und den nicht der Pfändung unterliegenden Teil an mich (vergleiche zum Thema<a href="http://blog.auf-richtung.de/2009/10/07/wieviel-darf-ich-eigentlich-verdienen/" target="_blank"> &#8220;Wieviel darf ich eigentlich verdienen&#8221;</a>).</p>
<p>Dann pfändet der Gläbiger mein Konto. Die Folge: Die EC-Karte wird gesperrt, die Miete wird nicht überwiesen und am Schalter bekomme ich auch kein Geld.</p>
<p>Doch wieso wird der unpfändbare Anteil des Einkommens nur dadurch pfändbar, weil dieser Betrag auf meinem Konto landet? Wer soll das verstehen?</p>
<p>Bisher war es so, dass in einem solchen Fall ein so genannter Kontenpfändungsschutzantrag (was für ein Wortmonstrum) bei dem zuständigen Amtsgericht gestellt werden mußte. Also Lauferei und Stress. Die Bank durfte vor Ablauf von 2 Wochen nichts an den Gläubiger auszahlen. Genug Zeit also, um diesen Antrag zu stellen? Meistens leider nicht. Denn bis ein solcher Antrag mit den notwendigen Unterlagen bei Gericht entschieden wurde, sind schnell mehr als 2 Wochen vorbei. Und das Konto bleibt immer noch gesperrt.</p>
<p>Der Gesetzgeber hat erkannt, dass dieser Aufwand mit auch entsprechender zusätzlicher Belastung der Gerichte vermieden werden kann und zum 1. Juli das so genannte P-Konto, also ein Pfändungsschutzkonto, eingeführt. Das Gestz wurde vor mehr als einem Jahr beschlossen, ist aber erst jetzt in Kraft getreten.</p>
<p>Jeder Bankkunde hat nun einen Anspruch darauf, dass sein Girokonto in ein solches P-Konto umgewandelt wird. Hierzu ist ein Antrag bei der Bank zu stellen. So bleibt in jedem Fall ein Betrag von mindestens 985,15 € unpfändbar für den Monat, in dem das Gehalt gezahlt wird.</p>
<p>Ist der unpfänbare Anteil wegen bestehender Unterhaltspflichten höher, müssen die Voraussetzungen hierfür der Bank nachgewiesen werden. Bei zwei minderjährigen Kindern wird ein Betrag von 1.560,00 € unpfänbar und steht ohne weiteren Aufwand für die Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung.</p>
<p>Damit hiermit kein &#8220;Schindluder&#8221; getrieben wird, muss die Einrichtung eines solchen P-Kontos an die SCHUFA gemeldet werden, weil jeder Mensch natürlich nur ein einziges solches Konto einrichten darf.</p>
<p>Und was ist, wenn ich kein Konto habe, welches ich umstellen kann?</p>
<p>Leider hat der Gesetzgeber es nicht gewagt, einen Rechtsanspruch auf Einrichtung eines Kontos in das Gesetz zu schreiben. Das wäre sicherlich auch schwierig umzusetzen gewesen. Welche Bank soll denn verpflichtet werden? Warum diese, und nicht eine andere? Allerdings gibt es eien Art &#8220;Selbstverpflichtung&#8221; der Banken auf Einrichtung eines Kontos auf Guthabenbasis für Jedermann. Die Praxis sieht leider anders aus.</p>
<p>Mir liegen noch keine Erfahrungen vor, wie die Banken mit diesem neuen P-Konto in der Praxis umgehen. Meine Nachfrage bei verschiedenen Banken kurz vor Inkrafttreten dieses Gestzes hat ergeben, dass man sich mit dieser Materie erst ab Herbst beschäftigen wird&#8230;</p>
<p>In jedem Fall wird die Rennerei zum Gericht in Zukunft ein Ende haben, zumal die bisherige Regelung mit diesem Kontopfändungsschutzantrag Ende 2011 wegfallen wird. Danach gibt es nur noch das P-Konto.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie diese Neuregelung in der Praxis gehandhabt wird. An alle Betroffenen richte ich die Bitte, eigene Erfahrungen hier mitzuteilen.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Johann Coenen<br />
Auf&gt;Richtung e.V.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Scheitern &#124; Stress &#124; Gesundheit</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/07/05/scheitern-stress-gesundheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Betroffene berichten]]></category>

		<category><![CDATA[Gesprächskreise]]></category>

		<category><![CDATA[Krank durch Insolvenz]]></category>

		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>

		<category><![CDATA[Bewältigungsstrategien]]></category>

		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>

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		<description><![CDATA[An unserem letzten Gruppenabend vor Beginn der Sommerpause haben wir uns im Anschluss an einen sehr informativen Vortrag eines Mitgliedes und über das Thema: 
„Macht eine belastete Seele einen kranken Körper? Psychische Belastungen und ihre Auswirkungen auf Körper und Gesundheit.” unterhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Anwesenden konnten aus ihrer eigenen Erfahrung berichten, wie ihr Körper, wenn die Anspannung zu groß wurde, erst mit Alarmsignalen zum Beispiel Müdigkeit und Schmerzen, und dann mit Protest, das heißt mit ernsthaften Erkrankungen, reagierte.</p>
<p>Unser fachkundiges Gruppenmitglied nannte als gemeinsames Merkmal dieser Überlastungssituationen den Dys-Stress. Im Gegensatz zum Eu-Stress setzt schädlicher Stress Reaktionen des Körpers *)  in Gang, die auf Organe,zum Beispiel Teile des Gehirns, schädigend wirken und auch das Immunsystem schwächen.</p>
<p><strong>Wichtigste Gegenmaßnahmen sind:</strong></p>
<ul>
<li>Ein geregelter Tageslauf mit einem regelmäßigen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, auch dann, wenn wichtige Dinge zu erledigen sind.</li>
<li>Körperliche Bewegung,am besten durch Sport, wie Radfahren oder auch Tanzen. Lustvolle körperliche Bewegung wirkt den schädigenden  Körperreaktionen auf deren Ebene entgegen.</li>
<li>Freundlicher Umgang mit sich selbst und den eigenen Fehlern.</li>
<li>Das bewusste Genießen, auch kleiner Annehmlichkeiten. Die Pflege von sozialen Kontakten insbesondere innerhalb der Partnerschaft.</li>
<li>Bei psychischer Überlastung, empfahl unser sachkundiges Gruppenmitglied,   sich um professionelle Hilfe wie zum Beispiel Psychotherapie zu bemühen.</li>
<li>In diesem Zusammenhang sind auch Selbsthilfegruppen und professionell begleitete Gruppen zu nennen.</li>
<li>Alle Gruppenmitglieder betonten, dass der Besuch unserer Gruppenabende für sie eine wichtige Möglichkeit der Entlastung und der Stärkung bedeutet.</li>
</ul>
<p><em>*) Es handelt sich um Reaktionen der Organe (Muskeln, Herz, usw.), des Nervensystems und des Endokrinen Systems (biochemische Botenstoffe), die in einem sehr komplizierten Netzwerk von Reaktion, Aktion, Hemmung und Gegenhemmung gemeinsam unsere psychisch-körperlichen Prozesse steuern. Es geht darum, den Tageslauf so zu gestalten,dass ein im ganzen „gesundes“ Gleichgewicht entsteht.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie finde ich qualifizierte psychologische Beratung und Psychotherapie?</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/27/wie-finde-ich-qualifizierte-psychologische-beratung-und-psychotherapie/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 18:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles | Termine | Infos]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Hilfen bei Insolvenz]]></category>

		<category><![CDATA[Krank durch Insolvenz]]></category>

		<category><![CDATA[Bewältigungsstrategien]]></category>

		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich merke, dass das Insolvenzverfahren seinen geregelten Gang nimmt, ich aber mit der Situation und mir selbst nicht mehr klar komme, wie finde ich dann kompetente Gesprächspartner und Psychotherapeuten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Informationsveranstaltung für Ärzte und Psychotherapeuten einer psychosomatischen Fachklinik, bei der wir die Ziele unseres Vereins vorstellten, ergab sich die Frage, wie Betroffene, die infolge ihres wirtschaftlichen Scheiterns sich ohne hin wenig zutrauen, vor Ort geeignete psychologische Beratung und Psychotherapie finden können. Wir nehmen das zum Anlass,   einige Ratschläge und Informationsquellen darzustellen.</p>
<p><a href="http://blog.auf-richtung.de/2010/05/07/keine-arbeit-verlorene-zeit-vertane-zeit/" target="_blank">Wenn Sie Hilfe durch psychologische Beratung bzw. Psychotherapie suchen, empfehle ich Ihnen als erste Anlaufstelle soziale und medizinische Dienstleister vor Ort aufzusuchen und dort zu erfragen, wer Ihnen vor Ort persönlich empfohlen wird.</a> Dazu gehören:</p>
<blockquote><p>Ihre Hausärztin und Ihr Hausarzt<br />
Pfarrerinnen und Pfarrer<br />
Die örtliche Telefonseelsorg<br />
Öffentliche Beratungsstellen<br />
Befreundete Frauen und Männer,<br />
zuletzt genannt aber besonders wichtig!</p>
</blockquote>
<ul>
<li>Adresse und Telefonnummer Ihrer Hausärztin und Ihres Hausarztes kennen Sie natürlich.</li>
<li>Ebenso verhält es sich mit Adresse und Telefonnummern von Pfarrämtern, wenn nicht, finden Sie das Nötige im Telefonbuch. Viele Gemeindemitarbeiter, natürlich auch die im Pfarrdienst, haben neben der theologischen auch eine beraterische und therapeutische Seelsorge-Ausbildung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelisch-katholischen Telefonseelsorge sind für ihren Dienst am Telefon sorgfältig ausgebildet. Hinzu kommen therapeutischer Fachkräfte. Sie erreichen die Telefonseelsorge über die folgenden bundesweit gültige<br />
Telefonnummern: 0800/111 0 111 ·|  0800/111 0 222.<br />
Dort können Sie sich über andere Hilfsmöglichkeiten informieren lassen.</li>
<li>Die örtlichen Beratungsstellen der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände sowie der Landkreise und Gemeinden finden Sie mit Sicherheit im Telefonbuch. Ansonsten kann ich Ihnen das interaktive Verzeichnis der Beratungsstellen in Deutschland empfehlen, das von der DAJEB herausgegeben wird. Sie finden es unter folgender Adresse:<br />
<a href="http://www.dajeb.de/bfonline2.htm " target="_blank"> http://www.dajeb.de/bfonline2.htm </a>.</li>
<li>Ich persönlich würde ohnehin befreundete Menschen als erste fragen, in der Annahme, dass sie mit ähnlichen Schwierigkeiten im Leben zu kämpfen haben wie ich selbst.</li>
<li>An letzter Stelle genannt, aber sicher nicht die schlechteste Möglichkeit, ist, das sie Sie in eines unserer Gruppentreffen kommen, was natürlich nur geht wenn Sie in unserer Region leben. Ansonsten können Sie von unserem Internetblog Gebrauch machen oder uns anrufen.</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass diese Informationen Ihnen weiter helfen!</p>
<p>Eberhard Bohrisch</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/27/wie-finde-ich-qualifizierte-psychologische-beratung-und-psychotherapie/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ich bin pleite- ene mene meck, was ist alles weg?</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/19/ich-bin-pleite-ene-mene-meck-was-ist-alles-weg/</link>
		<comments>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/19/ich-bin-pleite-ene-mene-meck-was-ist-alles-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 11:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Coenen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.auf-richtung.de/?p=1079</guid>
		<description><![CDATA[Ein Insolvenzverfahren dient der bestmöglichen Befriedigung der am Verfahren beteiligten Gläubiger. Was aber bleibt mir zum Leben? Kann mir alles weg genommen werden? Wie sieht es aus mit meinem Haus? Holt mir der Insolvenzverwalter meinen Fernseher weg?
Fragen über Fragen, die nicht alle auf einmal beantwortet werden können. Daher hier die Einladung zum gegenseitigen Austausch über wichtige Fragen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blitzeinschläge kommen immer näher. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich ihnen noch ausweichen kann. Zwischenzeitlich habe ich bereits damit aufgehört, all die bösen Briefe zu öffenen, in denen ohnehin nur schlechte Nachrichten stehen. Und dann habe ich endlich den Mut gehabt, den Schritt in das Insolvenzverfahren zu gehen. Der Antrag ist gestellt, das Verfahren ist eröffnet. Und jetzt meldet sich der von dem Gericht bestellte Insolvenzverwalter und möchte wissen, über welches Vermögen ich denn so verfüge. Ich gebe ihm das Protokoll von dem letzten Besuch des Gerichtsvollziehers, da steht ja nun alles drin. Und völlig überraschend nimmt mir der Verwalter von meinem Hausrat garnichts weg. Passt das zu dem Ziel der Versilberung zu Gunsten der Gläubiger?</p>
<p>Ich erzähle ihm von dem Einfmilienhaus, das ich vor Jahren mit meiner Frau zusammen gekauft habe. Er sagt, er werde das Haus aus der Masse freigeben. Das verstehe ich nun überhaupt nicht. Muss ich nicht ausziehen?</p>
<p>Die Insolvenzordnung gibt zusammen mit all den anderen Gesetzen zum Teil recht überraschende Antworten auf diese Fragen:</p>
<p>Der Grundsatz: Zur Insolvenzmasse zählt nur das &#8220;pfändbare Vermögen&#8221; (§ 35 INsO). Also muss es ja Regeln geben, die besagen, was alles nicht pfändbar ist. Mit der Frage, welcher Teil des Arbeitseinkommens pfändbar ist, beschäftigt sich der Artikel zur Frage &#8220;Wie viel darf ich verdienen?&#8221;. Daher braucht diese Frage an dieser Stelle nicht beantwortet werden.</p>
<p>Die Regelungen in der Zivilprozessordnung sagen etwas dazu, was an Hausratsgegenständen pfändbar ist. Eine hochwertige Stereoanlage oder ein riesiges Multimedia-Center im Wohnzimmer wird anders behandelt als ein kleiner Fernseher, den es heute auch nur noch als Farbfernseher gibt. Die Einbauküche, mag sie auch recht wertvoll sein, kann nichrt weg genommen werden ebenso wenig wie das hochwertige Schlafzimmer oder der Wohnzimmerschrank.</p>
<p>Wenn an der Wand ein Original von Pablo Picasso hängt, ist dieser weg, anders als die Hausratsgegenstände, die einer bescheidenen Lebensführung dienen.</p>
<p>Das Auto für den Weg zur Arbeit ist nicht pfändbar, in den meisten Fällen ohnehin finanziert. Wenn aber die Raten nicht mehr an die Bank gezahlt werden, wird diese das Fahrzeug verwerten, aber nicht der Insolvenzverwalter.</p>
<p>Viele Selbständige haben über Jahre eine Lebensversicherung zur Alterssicherung angespart. Wird diese aufgelöst, ist die Kohle futsch. Dies hat den Gesetzgeber dazu veranlasst, eine solche Versicherung vor dem Zugriff durch den Verwalter zu schützen, damit eine Alterssicherung bestehen bleibt und nicht der Staat später für die Grundsicherung heran gezogen wird. Wie dies im Einzelfall geht, muss in einem Beratungsgespräch geklärt werden. Hier würde das den Rahmen sprengen.</p>
<p>Das Haus ist noch lange nicht bezahlt. Wenn aber die Verwertung für die Gläubiger (außer der Bank) nichts bringt, gibt der Verwalter das Objekt frei. Dann ist einfach eine Regelung mit der Bank erforderlich, wie die Raten weiter aus dem Familieneinkommen bezahlt werden können. An einer Zwangsversteigerung hat die Bank im Zweifel gar kein Interesse. Die Chance auf Erhalt des Familienheims ist also größer als man denken mag.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich nicht auf alle Detailfragen eingehen, lade aber dazu ein, den Blog für Diskussionen zu nutzen. So freue ich mich bereits jetzt auf einen regen Austausch.</p>
<p>Johann Coenen<br />
Auf>Richtung e.V.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist das Brutto- oder Nettogehalt massgebend?</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/09/ist-das-brutto-oder-nettogehalt-massgebend/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 07:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Betroffene berichten]]></category>

		<category><![CDATA[Familie in Insolvenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind vor zwei Jahren in die Schweiz ausgewandert, da mein Mann von Arbeitslosigkeit bedroht war. Ich selbst habe aus einer Selbstständigkeit seit 2007 eine Insolvenz. Nun haben wir ein gutes Angebot aus Deutschland und könnten zurück. Was ist zu beachten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Sehr geehrter Herr Coenen, </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ihre Seite, auf die ich heute zufällig gestoßen bin, ist ja eine richtige &#8220;Offenbarung&#8221; und so traue ich mich, mich an Sie zu wenden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mein Mann (63 J)und ich sind vor zwei Jahren in die Schweiz ausgewandert, da mein Mann von Arbeitslosigkeit bedroht war und wir haben diesen Schritt auch nicht bereut, da uns auf diese Weise Hartz4 usw. erspart blieb.<br />
Ich selbst habe aus einer Selbstständigkeit seit Nov. 07 eine (kleinere) Insolvenz. Mein Mann ist hiervon nicht betroffen. </span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span>Da es mir aufgrund meines Alters jedoch nicht gelungen war, hier eine Anstellung zu finden, konnte ich also auch nichts an den Insolvenzverwalter geben. Jedoch melde ich mich korrekt in Abständen und kleine Nebenverdienste habe ich auch korrekt gemeldet und belegt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nun hat mein Mann ein absolut interessantes Angebot aus Deutschland bekommen, was wir gerne wahr nehmen möchten, schon des &#8220;Heimweh&#8217;s&#8221; wegen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Da wäre die Möglichkeit, dass ich u.U. ebenfalls einen kleinen Job bekommen würde, der etwa so um 1.500 - 1.700 € / brutto im Monat ausmachen würde und ich selbst überglücklich wäre, wieder so ein wenig zum Leben dazu steuern zu können. Was wäre, wenn ich vorzeitig in Rente gehen würde, wäre ab Nov. 10 möglich. </span></p>
<ul>
<li>Ist das Brutto- oder Nettogehalt massgebend?</li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span>Wie sieht das dann für mich aus; zur Zeit werde ich ja von meinem Mann unterhalten; bin ich ihm, wenn ich etwas verdiene, auch unterhaltspflichtig / Ehegatten-Unterhalt und würde das berücksichtigt? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ich bin Ihnen für eine Antwort sehr dankbar und auch, dass Sie so vielen Menschen mit Ihren &#8220;menschlichen&#8221; und gut verständlichen Antworten in Ihren Beiträgen so viel Mut machen - mir auch!!! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mit freundlichem Gruß</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Clarissa</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Arbeit-verlorene Zeit- vertane Zeit?</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/05/07/keine-arbeit-verlorene-zeit-vertane-zeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Betroffene berichten]]></category>

		<category><![CDATA[Gesprächskreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die Frage. Was meinen Sie dazu?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Gruppen-Treffen am 28.April drehte sich unter anderem um die Frage: Weil ich insolvent bin und bald 50 werde finde ich keine Arbeit, bekomme nur Absagen. Das ist doch Zeit die ich nicht mehr zurückbekomme.Wir haben uns daher vorgenommen uns beim nächsten Treffen mit folgenden Fragen zu beschäftigen.</p>
<ul>
<li><strong>Keine Arbeit, vertane Zeit, Zeitverlust?</strong></li>
<li><strong>Was macht den Wert unseres Lebens aus?</strong></li>
</ul>
<p>Inzwischen haben wir die erste Meinung dazu erhalten (siehe den ersten Kommentar!).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.</title>
		<link>http://blog.auf-richtung.de/2010/04/05/doch-die-verhaltnisse-sie-sind-nicht-so/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 16:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Bohrisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bestimmt eigentlich, woran die Verhältnisse zu bewerten sind? Was heißt das konkret, wenn jemand sagt oder gesagt bekommt, er lebe über seine Verhältnisse? Die Frage stammt aus unserer Mittwoch-Abend Arbeitsgruppe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mitglied der Arbeitsgruppe Bad Kreuznach sagte bei dem letzten Treffen vor Ostern:</p>
<ul>
<li><strong>Ich habe über meine Verhältnisse gelebt!</strong></li>
</ul>
<p>Danach kam die Frage auf, was es eigentlich genau heißt, über seine Verhältnisse zu leben. Da wir zu keiner Antwort kamen, werden wir beim nächsten Treffen am 14. April darauf zurückkommen.</p>
<p>Einige Zitate und Sprichwörter zur Einstimmung ins Thema:</p>
<ul>
<li><strong>&#8220;Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt&#8221;  <span style="font-weight: normal;">Horst Köhler, Berliner Rede ,24.03.2009</span></strong></li>
<li><strong>&#8220;Fortschritt ist etwas, das auf dem allgemeinen und angeborenen Verlangen jedes Wesens beruht, über seine Verhältnisse zu leben.&#8221; <span style="font-weight: normal;">Samuel Butler, Britischer Philosoph und Nonkonformist, Notebooks, 1912</span></strong></li>
<li><strong>„Spare in der Zeit so hast du in der Not.“</strong> Sprichwort</li>
<li><strong>„Tu den Beutel nicht weiter auf, als er geschlitzt ist.“</strong> Sprichwort</li>
<li><strong>„Ein Mann ist reich im Verhältnis zur Zahl der Dinge, auf die er verzichten kann.“ <span style="font-weight: normal; ">Henry David Thoreau, Amerikanischer Philosoph, (Anarchist?), Walden 1854</span></strong></li>
<li><strong>„Eine neue Kultur des sozialen Wohlergehens zeichnet sich in Konturen für die Zukunft ab, die sich nicht mehr nur von dem Versprechen „Wachstum. Wachstum. Wachstum“ blenden lässt. Dazu gehört auch ein Bewusstseinswandel von den Waren zu den wahren Werten mit veränderten Lebenszielen und Lebensstilen, was zur Folge hat, weniger Güter zu besitzen und doch besser zu leben. Also: Gut leben statt viel haben!&#8221; <span style="font-weight: normal; ">Horst W. Opaschowski, Freizeit- und Zukunftsforscher, Vortrag in SWR 2, 5.04.2010</span></strong></li>
</ul>
<p>Die meisten der obigen Zitate beziehen sich auf Geld, Besitz, Ökonomie. Samuel Butler vertritt gar die Hypothese, dass der Wunsch, über die Verhältnisse zu leben, also mehr zu verbrauchen als man im Augenblick gerade hat Natur gegeben sei. Anders unser Bundespräsident in seiner Berliner Rede im März letzten Jahres und der Zukunftsforscher Opaschowski in seinem heutigen Vortrag. Ähnlich Thoreau in seinem Bericht “Walden”.</p>
<p>Wie das Wort Verhältnisse schon nahe legt muss ich mir, bevor ich urteile, in welchen Verhältnissen ich lebe, darüber klar werden, was ich zum Maßstab nehme. Es ist zunächst eine Frage nach meinen Prioritäten, meinen Werten. Messe ich mein Einkommen vornehmlich an meiner wirtschaftlichen Umgebung, an meiner wahrscheinlich wirklich angeborenen Gier nach mehr, messe ich an meinen Kernbedürfnissen, an meinem Wohlergehen? Jedes Mal werde ich zu einem anderen Ergebnis kommen.</p>
<p>Erst danach kann entschieden werden, ob meine Bedürfnisse und deren Befriedigung über meinen Verhältnissen liegen. Dann erst kann ich auch entscheiden, ob ich unverhältnismäßig viel ausgebe und verbrauche. Horst Köhler geht davon aus, dass wir es in der Hand haben, nicht über unsere Verhältnisse zu leben. <strong>Ich freue mich auf unsere Gespräche am 14. April.</strong></p>
<p><a href=" http://www.bundespraesident.de/-,2.653300/Berliner-Rede-2009-von-Bundesp.htm" target="_blank">Die Berliner Rede finden Sie hier</a></p>
<p><a href=" http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=6063962/property=download/nid=660374/18mwpmq/swr2-wissen-20100405.pdf" target="_blank">Das Manuskript des Vortrages von Opaschowski finden Sie hier.</a> Sie können den Vortrag auch im Internet bei SWR  2 nachhören.</p>
<p>Die Überschrift ist ein Zitat aus Brechts Dreigroschenoper.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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