19. Juni 2009
Eine neue Internetseite trägt der Tatsache Rechnung, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema Entschuldung auseinandersetzen müssen. Das Portal, betrieben von öffentlichen Institutionen, unterstützt sie mit allen relevanten Informationen dabei, diesen Weg zu gehen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung hat in Verbindung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Internetseite gestaltet:
Weil sich immer mehr überschuldete Personen und Familien die Frage stellen müssen, sollen diese Personen ermutigt werden, den mühsamen, aber lohnenden Weg zur Entschuldung auf sich zu nehmen. Mit dem Online-Angebot der Bundesarbeitsgemeinschaft erhalten die Schuldner eine umfangreiche Unterstützung bei den ersten wichtigen Schritten.
Im Info-Portal werden die User systematisch durch die Regelungen rund um das Thema Entschuldung geführt. Es wird Klartext gesprochen, kein Fachchinesisch. Der gesamte Ablauf eines so genannten Schuldenregulierungsprozesses und des Verbraucherinsolvenzverfahrens wird dargestellt. Die Benutzer erfahren, was ihre Gläubiger dürfen und was nicht. Auch die Rechte und Pflichten werden aufgeführt und es wird erklärt, was das gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren bedeutet.
Die Seite enthält auch einen Ratgeber, der erste Tipps enthält und bei konkreten Anliegen schon weiterhelfen kann. In einem Serviceteil sind Checklisten und Musterbriefe enthalten.
Insgesamt eine sehr, sehr nützliche Hilfe zur Erstinformation, die allerdings das konkrete Beratungsgespräch mit einem Schuldnerberater oder einem anwaltlichen Fachmann nicht ersetzen kann und soll.
Weitere Links zum Thema:
- zum Portal meine-schulden.de
- zur Website der BAG Schuldnerberatung
- zur Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend



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Wichtig ist für Schuldner, bei offenen Forderungen die Unterlagen zu sammeln, zu sortieren, Kontakt mit den beauftragten Inkassounternehmen zu halten und zu einer Schuldnerberatung bzw. zu einem Rechtsanwalt zu gehen. Zeit verstreichen lassen und abwarten, machen Schuldnen nicht weniger, sondern nur noch größer.
Hanna
25. August 2010
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