5. März 2009
Wenn Menschen scheitern, wenn ihre Pläne für Arbeit, Beziehung und Betrieb zerbrechen, wenn Gewißheiten schwanken, liegt ein mühsamer Weg zu einem neuen Leben vor ihnen. Dabei hilft ihnen der Austausch mit Anderen, mit Betroffenen, mit Fachleuten. Entscheidend ist es jedoch, dass sie ohne moralische Besserwisserei und mit Freundlichkeit aufgenommen werden. Fehlerfreundlichkeit ist Grundbedingung für Hilfe und Unterstützung.
Keiner von uns kommt durchs Leben, ohne mit Unternehmungen, die er voller Zuversicht und Freude begonnen hat, auf die Nase zu fallen, zu scheitern. Eine meiner frühesten Erinnerungen handelt von dem Versuch Rollschuh zu laufen. Gelernt habe ich davon, dass Scheitern mit Schmerzen verbunden ist und dass das Leben danach weitergeht. Was mich betrifft im Ganzen mit Erfolg. Ein Fall endet meist in Aufrichtung.
Auf die Nase gefallen bin ich in meinem Leben noch häufig. Auch in meiner Arbeit als psychologischer Berater und systemisch orientierter Coach ist Scheitern und die Möglichkeit des Neubeginns, der Neuorientierung, regelmäßiges Thema. Hier meine Erfahrungen:
Wie in der Trauer um einen geliebten Menschen erlebe ich bei Situationen des Scheiterns einer Liebesbeziehung oder des Scheiterns einer Berufs-Karriere, einer Unternehmer-Karriere verschieden aufeinander folgende Phasen.
- Erschrecken
Erschrecken ist im Erleben eine absolute Ausnahmesituation. Alles was wir selbstverständlich als vorhanden und sicher erlebten, ist plötzlich weg. Für eine kurze Zeit fehlt mir jede Orientierung, bis ich langsam merke, was passiert ist. Das vorherrschende Gefühl ist Unwirklichkeit. “Das kann nicht wahr sein!”
- Nicht-Wahrhaben-Wollen, Verleugnung
Hier suchen wir nach einem Weg zurück. Wir vermuten eine Täuschung, wollen die Realität nicht sehen, streiten mit unserem Schicksal. Wenn uns dann langsam bewuss wird, das wir uns nicht täuschen, überwältigt uns häufig das Gefühl, dass dies nun das Ende sei.
- Verzweiflung
Dies Phase ist meist nur ein Durchgang, der das Alte vom Neuen trennt. Der Weg zurück ist weg, der Weg nach vorne noch nicht in Sicht. Es kann passieren, dass Menschen, die scheitern, in dieser Phase verharren. Die meisten richten.sich jedoch auf und gehen weiter.
- Auseinandersetzung mit der Realität, Aufrichtung
Am Beginn steht die Konfrontation mit der Vorgeschichte, den Ursachen. Besonders wichtig ist die Frage nach den eigenen Beiträgen, die zum Scheitern führten. Es geht aber auch um eine Bestandsaufnahme dessen, was noch verfügbar und wertvoll ist, was in die Zukunft mitgenommen werden sollte. Die Bestandsaufnahme der eigenen Möglichkeiten und Stärken hat hier ihren Platz
- Sich auf den Weg machen, Neubeginn und Lösung
Neue Ziele kommen in den Blick, der Schmerz über das Verlorene verblasst. Es werden neu Pläne gemacht, in denen das aus der Vergangenheit Gerettete an Fähigkeiten und Träumen seinen neuen Platz findet. Der Abschluss, in dem es auch möglich ist, mit dem Scheitern Frieden zu schließen, bildet den Übergang in einen neuen Alttag.
In der überwiegenden Anzahl der Fälle wird dieser Weg erleichtert und verkürzt, wenn er in Begleitung und mit Hilfe anderer Menschen beschritten wird. Entscheidend ist es jedoch, dass die Betroffenen ohne moralische Besserwisserei und mit Freundlichkeit aufgenommen werden. Wenn Sie von Insolvenz bzw. Scheitern Ihres Unternehmens betroffen sind, finden Sie hier bei Auf>Richtung die Möglichkeit sich mit anderen und mit uns im Netz zu treffen, sich virtuell am Austausch zum Thema zu beteiligen.
Für alle Situationen des Scheitern, sei es in Beziehungen, sei es im Berufsleben, gilt, dass Beratung und Coaching durch Fachleute aus Rechts- und Sozialwissenschaft weiterhilft, wenn es darum geht, den erlittenen Verlust nach Trauer hinter sich zu lassen, das Verbliebene zu sichten, den Blick nach vorne zu richten und zielstrebig neue Ziele anzustreben.



Kommentare >
Kommentar schreiben01.
Das Ganze klingt sehr einfach, allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dem eben nicht so ist. Was, wenn zum Beispiel die Phase “Nicht-Wahrhaben-Wollen, Verleugnung” nie aus eigenem Antrieb beendet wird? Wenn man es fertig bringt, sich selbst so gut zu belügen, dass man die Probleme gar nicht mehr sieht? Wieso sollte dann irgendwann Verzweiflung aufkommen? Gut, ich denke, dass ich mittlerweile in der letzten Phase angekommen bin (“Sich auf den Weg machen, Neubeginn und Lösung”), allerdings sehe ich weiterhin jeden Tag im Freundeskreis Menschen, die sich genau so verhalten, wie ich es getan haben, nämlich die Realität so lange zu drehen und schönzureden, bis man das eigentliche Problem gar nicht mehr als solches wahrnimmt.
Solche Verhaltensmuster sind meines Erachtens nur möglich bei Menschen, die in einem sehr behüteten Umfeld leben, bei denen z.B. die Eltern die Kinder immerwieder auffangen. Daher finde ich, dass ein wichtiger Schritt fehlt, nämlich die Reaktion des sozialen Umfelds auf die Probleme der Person! Denn ohne frühzeitige Reaktion (also nicht erst Begleitung bei der Problemlösung) dieser Personen, die uns nahestehen und deren Meinung uns wichtig ist, wäre ich heute noch immer beim Schritt des Verleugnens.
Sebastian
12. März 2009
02.
@ lieber Sebastian
Sie machen es so wunderbar deutlich: Keiner geht in die Phase der Verzweiflung freiwillig rein!
Sie ist sicher die Phase, in der wir die ganze Schmerzhaftigkeit und zwar auf allen Ebenen des realen Erlebens erreichen und ich höre in Ihrem Beitrag heraus, dass es auch für Sie eine schwere Zeit gewesen ist. Ich freue mich um so mehr, dass Sie sie überstanden haben und vor allem, dass Sie in dieser Zeit von Ihnen wichtigen Menschen getragen und unterstützt wurden.
Ich versuch mal auf der Körperebene zu antworten.
Verzweiflung ist die Phase, wo Muskeln, Atmung und Gefühle sich aus dem Zustand der Starre (und das ist eine der archaischen Reaktionen auf Angst) lösen. Wo der Körper die Anstrengung des „festhalten“ (zum Beispiel die Überlastung der Muskeln) nicht mehr aushält und irgendetwas tun muss, sich bewegen muss, um den Schmerz und die Folgen nicht zu vergrößern. In einem überlasteten Muskel findet keine Durchblutung mehr statt, das heißt, er wird nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und verliert seine Funktions- und Lebensfähigkeit. Unser Lebenserhaltungstrieb zwingt uns also in die Bewegung. Sich „wieder Bewegen müssen“ ist eine der Fähigkeiten Entlastung und Entspannung wiederherzustellen.
Wieder bezogen auf die Phase der “Verzweiflung” heißt dies, dass beispielsweise hemmungsloses Weinen hilfreich sein, die tröstende Umarmung eines Nahestehenden, ein zurückziehen in eine kurze Zeit der Isolation, vermehrte sportliche Aktivitäten. Aber auch das sich verlieren in Süchte, z.B. übermäßiges Arbeiten, Essen, Drogen, Alkohol, Medien kann hilfreich sein, erst einmal den real empfundenen Schmerz zu lindern. Der Nachteil für dieses Verhalten ist jedoch, dass diese den Anspannungszustand weiterhin hoch halten. Hier bedarf es dann tatsächlich einer zeitweiligen professionellen Unterstützung. Sie kann helfen, die Entlastungs- und Entspannungsfähigkeiten wieder zu aktivieren, um nicht in dem lebenzerstörenden Verhalten, bzw. der dauerhaften Überlastung hängenzubleiben.
Bärbel Rapp
12. März 2009
03.
Ich finde es sehr gut, daß es diese Seite gibt. Ich selbst habe 1999 mit meinem Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Damals gab es eine Unterstützung wie sie hier angeboten wird noch nicht; dennoch habe ich “instinktiv” vieles “richtig” gemacht.
Auch die Phasen, die hier von Herrn Bohrisch dargestellt werden, habe ich als Geschäftsmann damals durchlaufen. Dabei war mir der Halt in der Familie sehr wichtig und auch die Tatsache, daß meine Freunde und Bekannte (bis auf einige wenige “Besserwisser”) uneingeschränkt für mich da waren. Auch die offene Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter war für mich (und ich vermute für ihn) sehr hilfreich. Betroffenheit habe ich gegenüber meinen Mitarbeitern empfunden, die bis auf eine Ausnahme alle von mir in ein anderes Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten.
Mit Ihrer Seite machen Sie Mut – auch und gerade bei (gescheiterten) Unternehmensinhabern den Menschen, die über Jahre hinweg Arbeitsplätze geschaffen haben. Es ist sehr beschämend, wie oft mit Schadenfreude und Häme über gescheiterte Unternehmer gelästert wird.
Ich wünsche mir, daß es in unserer Gesellschaft ein Klima der Anerkennung gibt, für die Menschen, die als Motoren der Gesellschaft Arbeitsplätze schaffen, oft unter Einsatz ihres gesamten Privatvermögens. Und für Sie wünsche ich, daß sie möglichst viele Unternehmern wieder auf>richten! Diese Menschen braucht unser Land.
FP
14. März 2009
04.
Ich kann den Worten meiner Vorredener nur beipflichten. gerade Unterstützung durch Familie und Freunde erachte ich als sehr sehr wichtig. Ich studiere zur Zeit soziale Arbeit und erlebe sehr oft die Verzweiflung von Menschen, die eben keine Hilfe haben oder eine Familie die sie unterstützt. Gerade solche Menschen sind mehr als dankbar wenn es Personen oder Einrichtungen gibt die sie in dieser Phase unterstützen können.
Wie mein(e) Vorredener(in) schon gesagt, so etwas macht Mut. Doch finde ich leider dass es viel zu wenig solcher Möglichkeiten oder Einrichtungen gibt, die Menschen in solchen Lagen helfen. Und auch nicht jeder der verweifelt ist, traut sich fremde Hilfe anzunehmen, da es in meinen Augen doch eine ganze Mut bedarf, sich seinen Problemen mit der Unterstützung Dritter zu stellen. Und das ist ein Punkt, den ich persönlich sehr schade finde. Wie Herr Bohrisch geschrieben hat: Fehlerfreundlichkeit ist Grundbedingung für Hilfe und Unterstützung. Und diese Fehlerfreundlichkeit fehlt unserer Gesellschaft völlig. Ich denke viele Dinge oder nennen wir es mal Probleme, die Menschen in die Verweiflung treibt, sind doch erst von der Gesellschaft zum Problem gemacht worden. Und somit für mich persönlich ein gesellschaftlicher Indiaktor für Verweiflung.
Ben
20. März 2009
05.
Wenn man in den “guten Zeiten” auf Vorstandsebene bei Karstadt verhandelte, wenn der “STERN” ein Vertragspartner war, wenn ….
Bei einem Scheitern, auch wenn beweisbar unverschuldet, fällt man in ein sehr,sehr tiefes Loch.Ganz schlimm ist es, wenn tote Gegenstände von früher täglich daran erinnern: Der Smoking im Schrank, die Budapester Zwiegenähten, wird man immer wieder heruntergezogen. Der gute Rat des Rsychotherapheuten, man solle mit der Vergangenheit abschliessen, nicht mehr zurückdenken ist ein Prozess der mir leider nicht gelingt.
Peter Oberst
3. April 2009
06.
Lieber Peter Oberst,
den Schmerz, den die wenigen verbliebenen Erinnerungsstücke auslösen, kann ich nachvollziehen! Dass man seine Vergangenheit hinter sich lassen kann, nicht mehr zurückdenkt, kann ich mir auch nicht denken. Ich finde, dass es auch nicht wünschenswert wäre, da ich ja mit dem Schmerz über das Verlorene auch die schönen Gefühle, die mit Andenken verbunden sind, aufgeben würde. Das Gegenteil ist sicher der Fall. Zukunft und Entwicklung sind ohne Erinnerung an Vergangenes , Schlimmes und Schönes, m.E. nicht möglich. Als Familientherapeut, der mit Familiengeschichte arbeitet, bin ich von der Bedeutung des Vergangenen überzeugt.
Sicher habe ich das in dem Beitrag, den Sie kommentieren, nicht ausreichend deutlich gemacht. Daher hier der Versuch einer Verdeutlichung:
Sosehr Verlust und Scheitern lebenslänglich wirksam bleiben, sosehr ist es unter günstigen Umständen, damit meine ich liebevolle Menschen, die zu mir stehen und mich wenn nötig stützen und ermutigen, das können auch professionelle Berater sein, oft möglich, dass die Verletzungen der Vergangenheit abheilen und ich mich mit den verbleibenden Narben neuen Zielen zuwende.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie diesen Weg erfolgreich gehen werden.
Viele liebe Grüße!
Eberhard Bohrisch
Eberhard Bohrisch
4. April 2009
07.
Der gute Rat des Therapeuten mit der Vergangenheit abschliessen….
Noch ist nichts Vergangenheit, noch stehe ich an Anfang.
Mein Arbeitgeber hat Insolvenz angemeldet,(er lebt nun wie die Made im Speck und ist noch genauso hochmütig wie vorher) wir Mitarbeiter wurden entlassen. Bis dahin bin ich so einigermassen meinen Verpflichtungen nachgekommen, einigermassen deshalb, das Gehalt war nicht üppig, die Preissteigerungen (Benzin, Nebenkosten, Lebensmittel usw.) frassen auf, was mir als Puffer übrig blieb. Mit der Arbeitslosigkeit (60 % von wenig Gehalt) war es dann so weit. Ich wurde von der Schuldnerberatung betreut. Weiss also was es heisst, sich fremden Menschen mitzuteilen. Man fühlt sich als gescheitert, als Versager, zumal ich sonst mit niemanden darüber reden konnte und auch keine Familie habe mit der ich mich beraten konnte, ich lebe alleine. Gute Freunde habe ich auch keine denen ich mich anvertraut hätte. War die letzten …zig Jahre den ganzen Tag berufstätig und habe meine Mutter noch nebenher betreut. Das wars. Freunde blieben auf der Strecke weil die Zeit knapp war und es war am Ende auch eine totale Überlastung da bis zum Tod der Mutter. Die Stimmung in der Firma war vergiftet (das war aber von “oben” so gewollt), es könnte den Mitarbeitern ja zu wohl werden, sie könnten sich ja freundschaftlich verbinden und sich gegen den “Patriarch” stellen, der nur seine Lieblinge hatte, die, die ihm schleimten und ihm die “Vergehen” der Kollegen haarklein mitteilten, die hatten auch ein anderes Gehalt. Meine Insolvenz wurde bei Gericht beantragt und das war wieder so eine Zeit, in der dir bewusst wird, dass du es nicht geschafft hast, dass du versagt hast. Da ist niemand mit dem du reden kannst, denn du schämst dich, du möchtest dir eine Tarnkappe über das Gesicht ziehen wenn du raus gehst. Du machst es mit dir aus. Wer das (alles was oben
geschildert wurde) nicht erlebt hat, kann das nicht nachvollziehen was du durchmachst. Da kann man noch so Psychologie oder sonst was studiert haben, die Gefühle kann man nicht nachvollziehen, das tiefe Loch in das man fällt nur erahnen, die Verzweiflung des scheiterns und des alleingelassenseins, für den Rest des Lebens gebrandmarkt sein, in der Schufa Negativeintrag, jede Bemerkung die da kommt, nachdem der Name im Internet veröffentlicht wurde, bei jedem den du kennst denkst du: weiss er es oder überspielt er sein Wissen? Denn Feinfühligkeit gehört nicht zu den Stärken der meisten Menschen. Eher die Schadenfreude, (besonders bei den ehemaligen Kollegen), und schon stehst du wieder da wie das Kind vorm Dreck. Wenn der Arbeitgeber keine Insolvenz angemeldet hätte, wäre das mein Arbeitsplatz gewesen bis zur Rente. Dann wären auch die Verbindlichkeiten getilgt. Man hätte zwar einpaar blaue Flecken gehabt und zugegeben, zu einer Privatinsolvenz gehört zuerst der Kredit oder die Anschaffung oder teure Heimkosten oder kaufen als Ersatz oder das Auto oder “jetzt auch noch die Waschmaschine” was wird nach 20 Jahren noch alles defekt zu einem Zeitpunkt an dem man es gar nicht gebrauchen kann, ach ja, beinahe hätte ich die Zähne vergessen. Nein, beschönigen will ich nichts, der Anfang vom Ende liegt bei mir alleine. Diese Selbsterkenntnis schmerzt (wie das was man jetzt durchmacht) und ich glaube da kommt noch viel, denn in einpaar Monaten läuft mein Arbeitslosengeld aus und dann werde ich warscheinlich in Hartz 4 kommen, denn eine neue Stelle finden in meinem Alter, bei dieser konjunkturellen Lage die zur Zeit ist und wer stellt schon jemand ein der auf die 60 zugeht?
Es ist gut, dass ein solches Forum eingerichtet wurde, in dem sich Betroffene austauschen können, Tipps und Anregungen geben. So etwas war lange überfällig.
Danke dafür.
BORG
5. April 2009
08.
Lieber Borg,
die klare Schilderung Ihrer Leidensgeschichte hat mich beeindruckt, Sie ist typisch für allzu viele ähnliche Schicksale. Jedes Mal ist es erneut schmerzlich, damit konfrontiert zu werden. Vielen Dank für Ihre Offenheit! Ich würde mich freuen auch persönlich mit Ihnen darüber sprechen zu können. Vielleicht werden Sie doch zu einem unserer Treffen kommen, bei denen wir vor allem auch mehr über die Wünsche und Bedürfnisse von Betroffenen erfahren wollen. Es könnten sich dann auch thematisch orientierte Gruppenangebote ergeben.
Viele Grüße!
Eberhard Bohrisch
Eberhard Bohrisch
5. April 2009
09.
Hi, good post. I have been woondering about this issue,so thanks for posting. I’ll definitely be coming back to your site.
AndrewBoldman
5. Juni 2009
10.
Guten Tag…
lese heute diese Seite das 1. Mal…warum gab es so etwas nicht schon eher?
Ich bin in bereits in der Phase “aufrichten”…nach meiner Firmeninsolvenz durch Arbeitsunfall.
Danach und leider auch noch heute…nach 5 Jahren…werde ich immer noch verachtet…nein, Freunde halfen mir mich wieder aufzurichten. Meine Familie (Eltern, Tochter, Schwester)sind es, die mich meiden oder denunzieren. Und das tut am meisten weh…keine Unterstütung jedweiger Art. Bis jetzt “wusel” ich mich dadurch. Bedauerlich, dass ich zu weit von Bad Kreuznach entfernt wohne. Ich brauche jeden Cent und da wird an allem gespart. Aber ich gebe nicht auf…beruflich habe ich angefangen in einem interessanten Job wieder Fuß zu fassen. Mit Hilfe von Freunden…meine Familie ist nicht da!
Ragnhild
19. Juli 2009
11.
Guten Tag Ranghild,
vielen Dank für Ihren Beitrag zu unserem Thema. Sie haben Recht, der Bedarf nach Austausch und Unterstützung war und ist immens.
Umso mehr freut es uns, wenn wir wie von Ihnen positive Rückmeldung bekommen.
Was Sie betrifft, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es ist, eine solche Situation, erst Arbeitsunfall und dann die Insolvenz, ohne Beistand der Familie zu bewältigen.
Sie berichten, dass Sie den Beistand von guten Freunden hatten. Dennoch muss die Verletzung durch das Verhalten Ihrer Familie noch sehr schmerzhaft sein.
Da ich nicht weiß in welcher Region Deutschlands Sie leben, kann ich Ihnen keine konkreten Ansprechpartner nennen. Wenn Sie wollen, können Sie aber über die E-Mail Adresse des Blogs Kontakt mit mir aufnehmen.
Bis dahin viele Grüße
Eberhard Bohrisch
Eberhard Bohrisch
21. Juli 2009
12.
Guten Tag,
im Moment “verschlinge” ich jede Information über Insolvenzverfahren, Gesetze und deren Auswirkungen/Folgen und Möglichkeiten eines Neuanfangs.
Ich stehe mit meinem kleinen Unternehmen unmittelbar vor der Entscheidung Insolvenz anzumelden oder den seit Jahren herrschenden Leidensweg weiter zu gehen.
Ich finde die Seite sehr gelungen und spüre allmählich, dass ich mit dieser Situation nicht alleine bin.
Ich wünsche all denen, die genauso verzweifelt an alten “Zöpfen” festhalten die Kraft für Veränderung, die mir leider momentan noch fehlt.
Viele Grüße,
daehneshelmut
daehneshelmut
27. August 2010
13.
Lieber “daehneshelmut”,
schön, dass Sie uns gefunden haben! Wie Sie sehen, sind Sie nicht allein. Leider gelten Insolvenz und Scheitern bei uns in Deutschland noch als Schande, etwas was unbedingt vermieden werden muss. Vielleicht interessiert Sie dazu eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland (http://www.ev-akademie-rheinland.de), an der auch wir beteiligt sind.Genaueres finden Sie oben in diesem Blog. (http://blog.auf-richtung.de/2010/08/28/neue-kultur-des-umgangs-mit-fehlern-und-scheitern/)
Sollten Sie einmal in die Gegend von Bad Kreuznach kommen, wäre es toll, Sie würden sich melden.
Ich wünsche Ihnen die richtigen Ratgeber und gute Entscheidungen.
Eberhard Bohrisch
Eberhard Bohrisch
28. August 2010
14.
Lieber Dahneshelmut, lieber Herr Oberst und alle anderen,
ich habe die Beitraege dieses Blogs mit sehr grossem Interesse gelesen und dachte ich schreibe vorallem ueber meine Zeit nach dem ‘Scheitern’.
Es ist inzwischen fast sieben Jahre her, dass ich meine Partner und unser vor der Insolvenz bedrohtes Unternehmen verlassen musste, weil meine private finanzielle Situtaion gar keine andere Wahl zuliess. Die Beitraege des Blogs vermitteln wirklich einen guten Eindruck der Zeit unmittelbar vor und nach dem Eingestaendnis ‘gescheitert zu sein oder versagt zu haben’. Mein persoenlicher Ehrgeiz, meine Erziehung und meine Familie waren eben nicht sonderlich fehlerfreundlich, ich selbst richtete am Schaerfsten ueber mich.
Meinen Ausstieg empfand ich zunaechst als bitteren beruflichen Rueckschritt, zurueck in die Zeit, die ich glaubte durch die Selbststaendigkeit hinter mich gelassen zu haben.
Schon sehr bald nach dem Neuanfang bemerkte ich erste willkommene Veraenderungen in meinem neuen, alten Beruf im Verkauf. Mein Selbstverstaendis von Erfolg war einem Genuss gewichen, wissend wie relativ er ist. Ich bin der Ueberzeugung, dass diese veraenderte Einstellung fuer den anhaltenden Erfolg, der sich langsam einstellte verantwortlich war.
Schliesslich wechselte ich vom Vertrieb zum Vertriebstraining. Ich denke meinen Erfolg in diesem Bereich verdanke ich weniger vergangenen Erfolgen als vielmehr meinem ‘Scheitern’.
Als ich mich vor knapp einem Jahr fuer eine neue Position bei einer amerikanischen Firma beworben habe, konnte ich bei Besprechung meines Lebenslaufes zum ersten Mal offen ueber meine Selbststaendigkeit und Erfolglosigkeit sprechen. Ich war ganz erstaunt wie positiv dies aufgenommen wurde, vielmehr wurde es zu einem Argument, dass fuer mich sprach. Es waere schoen, wenn auch deutsche, oder europaeische Unternehmen lernen, wie Fehler adeln. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt eine fehlerfreundliche und mutige Unternehmenskultur mitgestalten darf. Ich hoffe, dass andere Blogger ihre wertvollen Erfahrungen des ‘Scheiterns’ und ‘Versagens’ schaetzen lernen und vermitteln koennen.
Viele Gruesse
Christian Popp
P.S. Keineswegs fuehrte mein Ausstieg aus dem Unternehmen schliesslich zum endgueltigen Scheitern, vielmehr nimmt es seit inzwischen vier Jahren eine sehr positive Entwicklung. Da haette ich mich doch fast zu wichtig genommen.
Christian Popp
8. September 2010
15.
hallo herr popp,
danke für die zusammenfassung ihrer lebenserfahrungen.tolle darstellung! sie macht mut und ist geeignet aufzurichten.
mir fällt gerade ein: der “knall”, das vermeintliche “scheitern” ist doch nur das deutlich sichtbar gewordene ende einer häufig schon lange gelebten scheinwelt. scheitern ist ausdruck gewordene unzulänglichkeit, das ende eines prozesses, der zum wohle aller jetzt endet. also kommt es zu einem neuen anfang, einer neuen chance. dieser anfang ist umso erfolgreicher als man aus fehlern gelernt hat. und deshalb geht es nur darum: “was habe ich eigentlich falsch gemacht”?
Beste grüsse und vielen dank
dr. maus
Dr. Maus
9. September 2010
16.
“…. wie Fehler adeln ……. “
welch wundervolle Beschreibung. Danke!
Bärbel Rapp
9. September 2010
17.
Hallo Herr Maus,
vielen Dank fuer Eure Kommentare. Mir fallen jetzt noch zwei Dinge ein.
ich persoenlich hatte keinen ‘Knall’ gehoert, die Phase des Scheiterns fuehlte sich vielmehr wie Treibsand an, der mich nicht mehr losliess, meine Kraefte raubte und mich langsam einsog, ich erstarrte.
Ausserdem musste ich an ‘Genesis’ denken, an die Band, eigentlich nicht an die Bibel – obwohl…. man glaubt, die waren schon immer erfolgreich. Dabei ist die Band, trotz aller Ideen und aller Kreativitaet, mit den ersten Alben ‘gescheitert’, gleich mehrfach, es dauerte Jahre und das Team wechselte wiederholt bis sich erste kommerzielle Erfolge einstellten. Die Foerderer wollten sicher mehrfach abspringen (im der heutigen Geschaeftswaelt waeren sie das vermutlich auch)und bewiesen Geduld, das Label hiess uebrigends Charisma.
Ich denke noch immer achten wir sehr auf Geschaeftsideen und -modelle (die war bei ‘Genesis’ schon am Anfang gut)und unterschaetzen das Team und unsere eigene Rolle (das hat gebraucht).
Wer stellt bei Unternehmensgruendung diese Fragen, wer gibt hier professionelle Hilfe in der Unternehmensbegleitung?
Viele Gruesse
Christian Popp
Christian Popp
10. September 2010
18.
Hallo H. Daehneshelmut,
ich habe mich auch lange gequeält bis ich letztendlich vor 4 Monaten Insolvenz angemeldet habe.
Ich habe lange auf andere gehört und nicht auf mein Bauchgefühl vertraut, sonst hätte ich den Schritt schon eher vollzogen.Was besser gewesen wäre, da ich auch viel privates Geld investiert und dadurch verloren habe.
Auf dem Weg in die Insolvenz wurde ich durch den Verein Aufrichtung bestens unterstützt und der entscheidende letzte Schritt war dann gar nicht mehr so dramatisch.
Es ist wirklich ein Neuanfang mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen.
Bei mir zumindest überwiegen die Positiven. Ich habe wieder ein keines Unternehmen gegründet das langsam anläuft. Was ich wieder am mir selbst entdeckt habe ist, dass ich Spass an meiner Arbeit habe und das war mindestens 2 Jahre nicht mehr der Fall.
Nur noch Umsatz, Umsatz, Umsatz um die Löcher zu stopfen die immer größer wurden….
Heute frage ich mich warum ich nicht viel früher den Weg der Insolvenz gegangen bin?
Aber dieser Gedanke wird leiser und leiser.
Grüße eines “Gescheiterten”
Oliver Rentel
11. September 2010
19.
Hallo an alle ..
.. ich bin zufällig hier auf die Seite gestossen,da ich bei Google mal gesucht habe ” wenn dir Firma an der Familie scheitert “
Was nun Familie oder Firma ??
Ich weiss mir keine Rat mehr…
ich habe mich 2004 notgedrungen selbstständig gemacht,da ich zu 50% schwerbeschädigt bin und Ausicht auf eine anständige Arbeit nicht habe.
Mit Null Investition angefangen,den meine Investition, dass war mein Kopf und mein Vorhaben,ich habe ja ca 1 Jahr Vorbereitungszeit verstreichen lassen,um mir auch sicher zu sein,dass ich das überhaupt auch will.
Ich habe mich entschieden eine ICH-AG zu gründen..
Was da nun alles anfiel in unseren sozialen und bürokratischen Staat,ist ja nun jeden bekannt.
Deshalb zog ich es auch vor mich vorher mit meiner Familie zu beraten und zu fragen ob sie in der Lage ist mich zu unterstützen ? Alle waren einverstanden.
Es lief auch zu Beginn alles soweit gut,bis es nun doch anfing kritisch zu werden. Mehr Aufträge und Einsätze.
Aus der kleinen ICH-AG wurde nun doch mehr.
(Kunden,Aufträge,Kosten)
Da ich die ICH-AG von zu Hause aus betrieben habe ,ging der Zauber dann eigentlich auch schon los.Es standen Geräte im Treppenhaus,ich habe meistens bis spät in die Nacht gearbeitet,aber es kamm ebend noch nicht soviel rein,das ich hätte sagen können,ich versuch mir mal ein Ladengeschäft anzumieten,auf den Banken wird man als Selbständiger behandelt wie ein Assozialer,also keine Kredite,die Förderung brauchte ich für meine sozialen Ausgaben mit und zusätzliche Kosten für Buchhaltung und weiteres,weil nun meine Familie sich entschieden hat,es ist meine Arbeit,das hab ich mir raus gesucht,also sollte ich auch selber dafür sorgen,denn sie haben ihre Arbeit /Angestellte.Also muss ich teilweise unnütz Geld verschwenden,dass man sich eigentlich sparen hätte können und vieleicht mit der Familie verbrauchen können.
ich zahlte also für Buchhaltung und teilweise zusätzliche pauschale Arbeitskräfte,den Angestellte dass ging nicht.
Ich war aber auch fest davon überzeugt,dass hätte auch mal Tochter(19) und Sohn (18) machen können.Annahme,nein das ging nicht.Also nahm ich mir für die Zeit die ich selber nicht konnte,Pauschlkräfte,den das Geschäft musste ja weiter gehen auch wenn ich mal verhindert bin..
Waren wieder zusätzliche Kosten nötig.
Als stand nun auf den Plan :
- Beschaffung von Aufträgen
- Bearbeitung von Aufträgen
- Akquise
- Rechnungen schreiben
- Kostenvoranschläge schreiben
- na ja und alles was dazu gehört
- nebenbei nehme ich noch Praktikanten
so …
ist es da dreißt und egoistisch,mal zusagen,bitte helft mir mal mit, ich hab dieFirma nicht nur für mich gemacht,die Firma gehört schliesslich mit zur Familie ??
Beispiel:
… mein Auto ist zur Zeit in der Werkstatt,hat vermutlich so einen Defekt,dass ich mir irgendwie ein neues oder Gebrauchtes kaufen muss.
Nun hab ich einen Sohn der hat auch ein Auto,erfährt mich ja auch öffters,kein Problem,aber wenn er was vor hat,dann ebend nicht.
Da nehm ich mir doch die Frechheit raus und sage das geht nun mal nicht ich bin auf euch angewiesen !
Er muss 20:00 Uhr unbedingt bei seiner Freundin sein die hat essen gekocht,ich hab aber gesagt ich hab mindestens noch bis 20:30 Uhr- 21:00 Uhr zu tun,na da hab ich was gesagt.
da kam auch promp von Mutti(Ehefrau) ich würde egoistisch und herschsüchtig sein… bin ich das ???
Man,ich könnte soviel darüber schreiben.aber momentan ist auch mein Kopf voll,das sich meine Gedanken üerschlagen.
Aber ich hoffe mal,man kann sich was darunter vorstellen.
Eins ist aber noch gesagt,ich liebe meine Familie und bin aber auch stolz auf die Firma,ich nehme es wie ein Lebenswerk.
Sollten irgendwelche Fragen sein,dann schreibt mir,ich bin für jede ehrliche Hilfe Dankbar..
MfG Rolf
Rolf Voigt
22. März 2011
20.
Lieber Rolf,
ich weiß nicht recht, wie ich auf Ihren Bericht eine Antwort formulieren soll, die “ehrlich” hilft. Mal sehen, ob es mir gelingt.
Zunächst einmal mein Kompliment für Ihren Mut, Ihre Arbeitssituation selbst in die Hand zu nehmen und eine Ich-AG zu gründen. Toll finde ich auch, dass es Ihnen gelungen ist, damit auch erfolgreich zu arbeiten.
Schwierig wurde es mit dem Erfolg Ihrer Arbeit. Sie stehen jetzt vor der Frage, ob Sie es sich schon leisten können personell auszuweiten, oder ob Sie es wie bisher alleine schaffen.
Wie ich verstanden habe, haben Sie versucht, die Arbeitsbelastung mithilfe Ihrer Frau und Ihrer beiden erwachsenen Kinder zu lösen. Damit beginnt aber Ihr Ärger. Familienbetriebe brauchen nämlich um erfolgreich zu sein, eine lange Tradition im Umgang mit den Problemen, die für solche Betriebe typisch sind. Oder sie müssen von allen Familienmitgliedern von Anfang an gewollt sein. Ich gehe davon aus, dass beides in Ihrem Falle nicht zutrifft.
Dass das so ist, hilft Ihnen jetzt natürlich wenig. Erklärt aber die Klemme, in der Sie, Ihre Frau, Ihre Tochter und Ihr Sohn sitzen. Helfen könnte jetzt noch ein Familiengespräch, zu dem Sie die anderen einladen (einladen ist wichtig!). Hier müssten sie dann versuchen, einen neuen gemeinsamen Businessplan zur erarbeiten. Möglicherweise wären sie durchaus bereit in das Geschäft dass sie begonnen haben mit einzusteigen. Sie müssten dann versuchen einen gemeinsamen von allen vier akzeptierten Geschäftsverteilungsplan aufzustellen. Ich gehe dabei davon aus, dass Sie von den vier Mitgliedern Ihrer Familie weiter der Firmenleiter sein werden. Für diesen Prozess sollten Sie möglichst einen fachkundigen Berater als Vermittler dazu bitten
Lieber Rolf, ich vermute, dass meine Antwort nicht so ausgefallen ist, wie Sie es erwartet haben. Es ist aber nach meiner Meinung die beste Möglichkeit, um Ihr Lebenswerk der Firma auch in Zukunft erfolgreich weiterführen zu können.
Ich wünsche Ihnen, Ihrer Frau und Ihren Kindern ein erfolgreiches und harmonisches weiteres Leben!
Viele Grüße, auch im Namen meiner Kollegin und meiner Kollegen
Eberhard Bohrisch
Eberhard Bohrisch
25. März 2011
21.
Sehr geehrter Herr Coenen,
wir hatten diese Woche miteinander telefoniert! Sie hatten kurz erwähnt das es möglich ist bei außergewöhnlichen Belastungen eine Aussetzung der Pfändungsrate durch eine Antrag, mit entsprechender Begründung, bei Gericht zu bekommen.
Dies hat nur mit Murren mein Insolvenz RA zugegeben und mich gleichzeitig daraufhin gewiesen das er diesen Antrag nicht stellen wird da er in seiner Funktion als InsovenzRA die Interessen des Staates vertritt und nicht die meinigen. Auf meine verwunderte Frage was er dann für mich tun kann was die Antwort “mit der Gläubigern tel. und mir diese vom Hals zu halten”. Und dies war eigentlich schon genug. Um den oben genannten Antrag stellen zu wollen muß ich mir einen “normalen Anwalt” suchen der diesen Antrag für mich stellt.
Nun habe ich nach meinen heutigen Überweisungen noch genau 183€ für den Rest vom Monat Mai zum Leben und feiern. Da ist kein Geld für einen RA, selbst mit sozial Honorar, übrig!?
Gibt es eine Broschüre oder ein Buch in dem ich nachlesen kann welche Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit einer Insolvenz möglich sind?
Was ich gefunden habe ist der Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z. Dies ist jedoch für arbeitslose Mitbürger von “Tacheles”. Dies erscheint mir nicht ganz das Richtige.
MfG Emma
Emma
4. Mai 2011
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